Die Chance in einer Extremsituation - Statement zum Coronavirus

von

Und die Hygienehandhabung im Studio

Yoga to the People!

Es ist soweit! Jetzt können wir Yoga als das, der Welt präsentieren, was es in Wirklichkeit ist!

All die „Versuche“ Yoga in die Welt zu bringen und zu vermitteln, was Yoga tatsächlich für eine Macht ist, hat nun ein Ende!
Das VERSUCHEN ist vorbei! JETZT müssen wir TUN!

Jetzt können wir der Welt zeigen, dass es nicht nur Asanas sind, dass es nicht nur Meditation ist, dass es nicht nur Atemtechnik ist, dass es nicht nur Stressreduktion ist, dass es nicht nur Leistungssteigerung ist, dass es nicht nur Selbstoptimierung ist, dass es nicht nur Bodyshaping ist, dass es nicht nur präventives Gesunderhalten ist, dass es nicht nur Immunsystembooster ist, dass es nicht nur Gemeinschaft ist, dass es nicht nur Wellbeeing ist, dass es nicht nur eine Yogaeinheit auf der Matte ist!
Jetzt können und MÜSSEN wir zeigen, dass YOGA ALL DAS in einem und noch VIEL MEHR ist!

Jede Extremsituation birgt Chancen in sich! Welche Chance haben wir jetzt, die wir aus dieser Extremsituation schöpfen können?
Ich habe aufgehört, die Situation zu beschwichtigen! Ich gebe dem Virus keine Power, nein, ich erkennen die Gesamtsituation, die dieser Virus ausgelöst hat, an. Die Folgen, die noch kommen und die Angst, die sich wie ein Lauffeuer ausbreitet.

Welche Chance sehe ich in dieser Situation? Diese Frage stelle ich mir wie eine hängengebliebene Schallplatte die ganze Zeit in meinem Hintergrunddenken.
Gestern, nach intensiven Gesprächen mit meinem Team, zog es mir mal ganz kurz den Boden unter den Füssen weg und ich verspürte eine Angst, die drohte mich zu übermannen. Denn als ich den Gedanken weitergesponnen habe, was passiert, wenn Quarantäne der „Normalzustand“ wird und Menschenansammlungen – so wie es in meinem Yogastudio nunmal ist – nicht mehr stattfinden?

Meine Existenz steht auf dem Spiel! Ein Gefühl, dass mich wie eine Welle drohte mitzureißen und zu ertränken. Angst – pure Angst!

Welche Chance sehe ich in dieser Situation? Weshalb bin ich hier? Was ist mein Dharma? Diese Fragen sind in meinem Unterbewusstsein eingebrannt und diese Fragen trugen mich SOFORT auf die Matte – ich praktizierte – ich schwitzte die Angst raus – ich Beatmete mich wieder mit Kraft! DAFÜR bin ich da!
Ich lasse mich von dieser Welle nicht übermannen! Ich BIN die WELLE!
Ein Mantra verfolgt mich seit ein paar Tagen wie hypnotisch und ich komme nicht davon los! Ich habe die Übersetzung gelesen und es macht SINN für mich – alles macht Sinn für mich. Om purnam adah – „Purnam Shanti Mantra“ Definitonen toll zusammengefasst auf: https://vedanta-yoga.de/
Ich beschwichtige die Situation nicht – nein! Ich überlasse mich aber auch nicht der Panik!

Ist es beschissen? JA! Ist es erst der Anfang? Oh JA!

Was müssen wir tun, um die Ausbreitung von Panik einzudämmen?
Was kannst DU tun?
Was liegt in Deiner Macht, um zu dienen?
Mach Dir Gedanken darüber! Schreibe Deine Ideen auf! Bespreche Dich mit anderen! Verbreite die Message! Welche Chance haben wir jetzt, um unseren Beitrag FÜR diese Welt zu leisten?

Bist Du Yogalehrer? Unterrichte!
In Altersheimen, in Einrichtungen, die auf (Zeit-)Spenden angewiesen sind. Willst Du nicht unter Leute, dann mache Videos und stelle sie der Allgemeinheit zur Verfügung! Fühle Dich verpflichtet Dein Wissen zu teilen!

Sorge aber in erster Linie dafür, dass es Dir gut dabei geht! Lasse Deine eigene Praxis nicht schleifen! Komme und BLEIBE in Deine Kraft, damit Du Kraft geben kannst! Sei der Ozean aus dem man schöpfen kann! Diese Entscheidung habe ich für mich getroffen: ich bin der Ozean und lasse aus mir schöpfen! Ich diene! Ich bin für euch da!

ICH GLAUBE AN YOGA!

Yoga hat die Kraft uns in dieser Extremsituation, der wir nun mal unweigerlich ausgesetzt sind, zu stärken. Yoga hilft uns in die Selbstwirksamkeit zu bringen. Yoga unterstützt unser Immunsystem. Yoga hilft uns durchzuatmen und uns mental weg von der Angst und HIN ZU unserem Potential zu führen. Yoga erlaubt es uns, in uns zu ruhen! Yoga lässt uns fokussiert zu sein. PRAKTIZIERT! Geht auf eure Matten! TUT ES! Wenn nicht im Studio, dann online! Ich bin schon dran und werde am Sonntag die ersten Videos für euch abdrehen und euch online zur Verfügung stellen.

Natürlich bin ich auch dankbar, wenn ihr trotzdem ins Studio kommt, wenn ihr gesund seid und euch stabil und sicher fühlt. Das Studio bleibt für euch geöffnet! Bitte nutzt das und lasst euch nicht verunsichern, vor allem, wenn ihr gesund seid – denn ja, ich bin davon abhängig!

Informiert euch – sachlich! Nutzt Quellen, die offiziell sind. Lasst euch nicht von Schlagzeilen verunsichern. Tauscht euch aus, aber macht euch keine Angst.

Das ist meine Chance einen Beitrag für die Welt zu leisten! Bitte habt weiterhin Vertrauen in mich, so wie die all die Jahre zuvor! Dafür bin ich da. Ich bin da, um euch zu dienen!
Schreibt mich an und bittet mich um das, was ihr braucht! Ich werde sammeln und daraus Programme für eure Praxis kreieren, damit ihr in eurer Kraft bleiben könnt – täglich!

Ich spreche hier in erster Linie aus der Sicht eines Yogis – wenn Du keiner bist, bist Du immer noch ein soziales, menschliches Wesen! Frage Menschen in Deiner Umgebung, die auf Hilfe angewiesen sind, WIE Du ihnen helfen kannst. Tue Deine Pflicht als Mensch! Frage aber auch um Hilfe, wenn Du Hilfe brauchst. Keine falsche Bescheidenheit. Es ist keinem geholfen, wenn Du leidest und keine Hilfe annimmst!

Wir sind jetzt alle gefordert! Und wenn Du noch keine Dringlichkeit darin siehst, dann speichere Dir diesen Text ab und lese ihn noch einmal, wenn Du diese Dringlichkeit verspürst.

Wir sind alle miteinander verbunden! Lasst uns auch so handeln! So HAM!

Umgang mit Hygiene im Studio:
Ab sofort verzichten wir auf Umarmungen und Händedruck bei der Begrüßung und beim Verabschieden – aus Respekt und Gleichbehandlung von allen, die ins Studio kommen.
Als Yogis haben wir DIE ultimative Begrüßung: das Namaskar Mudra! Euch allen bekannt als „Namasté“ Haltung der Hände.

Gerne könnt ihr euren Beitrag leisten und euch die Hände beim Ankommen im Studio gründlich waschen.

Die Desinfektion der Yogamatten, die schon seit eh und je im Studio praktiziert wird, bitten wir euch nun noch gründlicher zu vollziehen. Die Flüssigkeit in den Sprühflaschen ist ein Flächendesinfektionsmittel, dass ein breites Wirkspektrum gegen Bakterien, Pilze und behüllte Viren hat.
Es wird regelmäßig gelüftet und nach den Einheiten werden auch die Türklinken desinfiziert.

Leichtigkeit! Das ist das, was ich mir gerade wünsche…und wie die meisten von euch wissen – all das, was ich selbst auf der Matte praktiziere und das was ich gerade für mich übe, bekommt ihr meistens 1 zu 1 auch ab.

WIR, die Lehrer der YSHR freuen uns auf euch und unsere gemeinsame Praxis – unser gemeinsames Wirken und unsere Power mit Yoga Gutes zu tun!

Namasté

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